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Cannabis wird nicht freigegeben
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Erstellt am Dienstag 23 Dezember 2008 01:43:10
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Die Wochen Zeitung: "Das Parlament" berichtet, dass Cannabis nicht als Medikament freigegeben wird. Zwei entsprechende Anträge der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen (16/7285) und Die Linke (16/9749) wurden am 18. Dezember vom Bundestag abgelehnt.
DieGrünen beabsichtigten, ein zugelassenes und verschreibungsfähiges Fertigarzneimittel auf der Basis eines standardisierten und definierten Cannabisextraktes freizugeben. Außerdem sollte bei Vorliegen einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung keine Strafverfolgung stattfinden und der Anbau von Hanf für medizinischen Zwecke erlaubt werden.
Diese Forderung wurde von Maria Eichhorn (CSU) mit dem Argument abgelehnt, dass der Nutzen eines solchen Cannabisextraktes für die Behandlung nicht erwiesen sei. Dem widersprach Marlies Volkmer (SPD). Sie sagte, niemand könne daran zweifeln, "dass austherapierte Patienten mit chronischen Schmerzen erfolgreich mit Cannabispräparaten behandelt werden können". Von ihrer Fraktion werde deshalb auch ein Fertigarzneimittel befürwortet.
Bisher lägen aber die notwendigen Belege etwa über Wirksamkeit oder Unbedenklichkeit nicht vor. Aus diesem Grunde, sei die Zulassung noch nicht möglich. Der generellen Freigabe von Cannabis zur medizinischen Behandlung stimme sie deshalb nicht zu.
Die Linksfraktion und Bündnis 90/Die Grünen kritisierten diese Haltung mit dem Argument, die derzeitige Situation sei für viele Patientinnen und Patienten ungerecht und unzumutbar.
Zum Originaltext -> target="_blank">Das Parlament |
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