Welcome to midames


Hauptmenü
Startseite

Adressen
Veranstaltungen
Online-Beratung
Therapiebörse
Nachricht.-Themen
Nachrichten-Suche
- Sucht allgemein
- Alkohol
- Medikamente
- Nikotin
- Drogen
- Drogengefährd.
- Prävention
- Substitution
- Essstörungen
- Spielsucht
- Arbeit und Sucht
- Frau und Sucht
- Migration & Sucht
Medien
Artikel-Downloads
Links
Häufige Fragen
Stichwörter
Nachrichten-Archiv



Und dann noch!
Über midames
Hilfe
Kontakt
Empfehlen Sie uns
Impressum



Mitglieder
Anmelden
Ihr Zugang

Mitgliederliste
Nachricht an anderes Mitglied
Empfehlen Sie uns
Abmelden


  
Dopamin als Neurotransmitter der Angst

 Erstellt am Dienstag 04 November 2008 18:13:05
Sucht allgemeinBerlin – Dopamin ist wesentlich an der Entstehung von Angstgefühlen beteiligt. Diese sind im Gehirn an die Konzentration von Dopamin in bestimmten Hirnregionen gebunden. Dies ist das Ergebnis von Untersuchungen von Wissenschaftlern der Charité, Berlin, veröffentlicht in Nature Neuroscience (2008; doi:10.1038/nn.2222).

Dopamin hat im Gehirn sehr unterschiedliche Aufgaben. Schon seit längerem ist die zentrale Bedeutung für die Koordinierung von Bewegungen in den Basalganglien bekannt. Ein Mangel an Dopamin führt deshalb zum Morbus Parkinson.

Eine Überaktivität von Dopamin im limbischen System ist anscheinend eine wichtige Ursache für die Drogenabhängigkeit. Dopamin hat hier die Funktion eines Glückshormons.

Im Frontalhirn beeinflusst Dopamin das planmäßige Verhalten unter Berücksichtigung der Umgebung – die Vernunft – nennen. Dopamin fungiert hier als ein Motivationshormon.

In bestimmten Regionen des Gehirns scheint Dopamin allerdings die Rolle eines Angsthormons zu übernehmen. Dabei spielen vor allem die Mandelkerne (Amygdala) , eine Rolle, die beim Menschen Dopamin enthalten. Wenn Menschen Angst empfinden, kommt es in dieser Hirnregion zu einer erhöhten Aktivität. Die Angstreaktion der Probanden war umso stärker, je mehr Dopamin in den Amygdala vorhanden war.

Allerdings spielt eine weitere Hirnregion eine Rolle. Im anterioren Cingulum sind - nach den Ergebnissen der Autoren - die Funktionen für das Empfinden von Schmerz, sowie ein Teil des autobiografischen Gedächtnisses angesiedelt.

Die Forscher vermuten bei einer Angstreaktion einen intensiven Informationsaustausch zwischen den beiden Zentren. Fast scheint es, als würde das dorsale Cingulum prüfen, ob die Angst berechtigt ist oder nicht.

Eine hohe Dopaminkonzentration führt aber nicht in jedem Fall zu mehr Angst. Nach Angaben der Autoren kann bei Menschen, die aufgrund einer hohen Dopamin-Konzentration in den Amygdala zur Ängstlichkeit neigen, nach einer intensiven Kommunikation mit dem dorsalen Cingulum die Angstreaktion vermindert sein.

Links zum Thema

» Abstract der Studie in Nature

» Pressemitteilung der Charité


Montag, 3. November 2008


  
Kategorien
· Alle Kategorien
· Arbeitskreisberichte
· Fortbildung
· Gruppen
· Politik
· Presse-Umschau
· Projekte
· Publikationen
· Recht
· Sonstiges
· Studien/Forschung
· Suchthilfe


Partnerseiten
suche.suchthilfe-muenchen.de


Weitere Artikel
Dienstag, 25 November
· Ausgeraucht - aber oft betrunken!
· Erfolge der Adipositas-Behandlung bei Kindern und Jugendlichen
Montag, 24 November
· Oft Persönlichkeitsstörungen durch Cannabis
Freitag, 21 November
· Riskanter Mixdrink - Was alkoholhaltige Mischgetränke so besonders tückisch macht
Mittwoch, 19 November
· Drogen und Gewalt im Urlaub
· Erhöhter Ammoniakgehalt beim Erhitzen von Cannabis
Dienstag, 18 November
· Fettpölsterchen an der Taille erhöhen Sterberisiko
· Ausgeraucht - aber oft betrunken!
Donnerstag, 13 November
· Anti-Rauch-Programm zahlt sich aus
· Nichtraucher-Coach für die Nintendo Spielconsole
· Essgeschwindigkeit ist der Schlüssel zur Fettsucht
· Onlinesucht: Internet-Sex macht depressiv
Montag, 10 November
· Alkoholabstinenz von Schwangeren in Frage gestellt
· Abnehmen: Medikament trickst Körper aus
Donnerstag, 06 November
· Videospiel hilft bei Raucherentwöhnung

Ältere Artikel