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Höhere Eigenbeteiligung bei ungesunder Lebensführung?

 Erstellt am Mittwoch 30 Januar 2008 11:32:38
Prävention - Umfrage: Jeder Zweite meint, Extremsportler und Raucher sollten bei Erkrankungen einen Teil der Kosten selbst übernehmen

Baierbrunn (ots) - Skifahren, Drachenfliegen oder Fallschirmspringen - wer sich bei Risikosportarten verletzt, sollte einen Großteil der Behandlungskosten selbst zahlen sagt mehr als jeder zweite Bundesbürger (54,9%) in einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau". Mehr als die Hälfte (51,4%) ist auch der Meinung, dass eine risikoreiche Lebensweise höhere Krankenkassenbeiträge zur Folge haben sollte.

Menschen, die ungesund leben, sich etwa schlecht ernähren, rauchen oder wenig Sport treiben, sollten nach Ansicht von knapp jedem zweiten Befragten (46,1%) bei dadurch verursachten Therapien einen Teil der Kosten selbst zahlen. Letzterem widerspricht jedoch Professor Dieter Birnbacher vom Philosophischen Institut der Universität Düsseldorf in der aktuellen Ausgabe des Gesundheitsmagazins: Ob jemand etwa dick oder süchtig nach Alkohol oder Nikotin werde, sei auch eine Frage der Gene. "Das kann man dem Einzelnen nicht in der nötigen Eindeutigkeit anlasten", findet er. Hingegen könne man Risikosportlern eine Zusatzversicherung zumuten, finanziert etwa über einen Sonderbeitrag auf die Aufrüstung.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.989 Personen ab 14 Jahren.

Das Apothekenmagazin "Apotheken Umschau" 1A/2008 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:
Kontakt:
Ruth Pirhalla
Pressearbeit
Tel.: 089 / 7 44 33-123
Fax: 089 / 744 33-459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de

  
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